Schmerzakupunktur
Behandlungsablauf
Traditionell wurden in über mehr als 2000 Jahren Verfahren entwickelt, um Schmerz schnell und nachhaltig zu behandeln. Das Grundsystem, um Schmerzen zu diagnostizieren und zu behandeln, bilden die Meridiane. Ein Meridian beinhaltet Haut, Muskeln, Faszien, Gefäße, Nerven und Knochen eines bestimmten Bereichs im Körper. Schmerz bedeutet Störungen in einem Meridian. Je nach Art der Störung werden dann der entsprechende Meridian oder die mit ihm in Verbindung stehenden Meridiane behandelt. Dies geschieht über verschiedene Arten der Akupunktur. Zusätzlich werden oft Wärmeanwendungen und Massagen angewendet. Neben den Schmerzen wird immer die Konstitution einer Patientin oder eines Patienten sowie das Alter, die Dauer der Störung und die Abhängigkeit von äußeren Faktoren berücksichtigt.
Behandlungskosten sind individuell zu ermitteln.
Nebenwirkungen
Die Akupunktur ist praktisch nebenwirkungsfrei. In seltenen Fällen kann es zu einer vegetativen Kreislaufreaktion kommen, die durch Nadelentfernung zu beheben ist. Selten treten kleine Blutergüsse auf.
Möglich ist das Auftreten einer angenehmen Müdigkeit sowie eine vorübergehende Verschlechterung des Krankheitsbildes. Diese auch in der westlichen Naturheilkunde bekannte Erscheinung wird Erstverschlimmerung genannt. Sie zeigt üblicherweise ein Ansprechen des Organismus auf die Behandlung an.
Kommen Sie bitte nüchtern. Geben Sie eine bestehende Schwangerschaft unbedingt an, da einige Punkte dann nicht akupunktiert werden dürfen.
Es ist vorteilhaft, wenn Sie sich nach der Behandlung etwas Zeit für sich nehmen können. Bitte vermeiden Sie sportliche Betätigungen kurz vor oder nach einer Akupunktur.